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August 01 2012

20:15

Social Networks und der Vaginalbereich

Weil ich es gerade gelesen habe:

“Es ist wie mit einem Wagen, den Du in der Vorstadt parkst: Du läßt nichts drin, weil Du nicht verhindern kannst, dass er aufgebrochen wird. Mit meiner Möse ist es genauso. Ich habe nichts Wertvolles dringelassen.”
(aus: “Baise-moi“)

Jetzt ersetzen wir mal “Möse” durch ein Social Network unserer Wahl. Und dann denken wir mal darüber nach, ob es die Social Networks sind, die gefährlich sind. Oder ist es nicht vielmehr die Leichtfertigkeit, mit der wir uns in den Netzwerken bewegen?

Denn genau da liegt doch die Herausforderung: Die Facebooks kommen und gehen, die Leichtfertigkeit aber bleibt, wenn wir nicht endlich lernen damit umzugehen. Uns dem vorprogrammierten Kontrollverlust stellen, ihn akzeptieren.
Den Gedankensprung machen, dass alle rechtlichen Sanktionen und Werkzeuge eines Datenschutzes hinfällig sind, wenn sich der davon Geschützte ihrer nicht bedient.

Googles “Don’t be evil” lässte sich 1:1 auf den Anwender übertragen:
“Don’t be stupid.”

March 27 2012

08:40

Google und das Dienste-Universum: Teil 2 – Feed Reader

Zweiter Schritt auf dem Alternativ-Weg zur Google-Servicewelt: Der Feed Reader.

Mit TinyTinyRSS gibt es eine hervorragende Möglichkeit RSS-Feeds zu abonnieren, zu synchronisieren und – dank einer Android-App – auch unterwegs zu lesen, auch nativ auf Tablets!

screenshot-tinytinyrss-article screenshot-tinytinyrss

Die Installation ist nicht weiter kompliziert. Einzig wichtiges Detail ist, dass man bei seinem Webhoster die Möglichkeit braucht, Cronjobs zu verwenden. Dafür hat man dann die Möglichkeit die TinyTinyRSS  Instanz so einzurichten, dass sie mit mehreren Accounts genutzt werden kann. Sprich: Der geneigte Leser kann in seinem Bekanntenkreis Leuten, die nicht die Möglichkeit oder Fähigkeiten haben, die Software selbst aufzusetzen, den Dienst anbieten.

TinyTinyRSS bietet meiner Meinung nach alles, was Google Reader auch kann: Social Sharing an Twitter, Abonnieren von Twitter-Accounts via OAuth, Lesen von passwortgeschützten Feeds, Tastaturkürzel und sogar das Teilen von Feeds zwischen mehreren TTRSS-Instanzen.

Für den Wechsel von Google Reader zu TinyTinyRSS gibt es ein simple Anleitung (OPML-Export/-Import), ebenso wie für die grundsätzliche Installation. Eine Demo zum Rumspielen und vorab testen findet sich hier.

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March 21 2012

07:10

Google und das Dienste-Universum: Freiheit oder Bequemlichkeit?

Googles Dienste (Symbolbild)

Ich habe mir, angestoßen durch Moritz, mal wieder Gedanken über mein Nutzungsverhalten von Google und ihrer Rundumversorgung im Netz gemacht. Wie schon oft zuvor bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich Bauchschmerzen bei den meisten Dingen habe. Leider bin ich aber ein fauler Hund und nutze einige Dinge trotzdem. Und was noch viel schlimmer ist: ich bin mittlerweile auf einige Services täglich angewiesen. Wildes Rumspielen und Ausprobieren ist also nicht so ohne weiteres  drin.
Trotzdem möchte ich das Experiment wagen.

Was ich möchte
Ziel ist es, in den kommenden Wochen zu Versuchen, nach und nach alle von mir genutzten Google-Dienste zu ersetzen. Durch freie, von mir selbst voll kontrollierbare Software.
Update: Es geht mir dabei explizit nicht darum, Googles Angebot zu kritisieren oder gar schlecht zu machen. Es absolut seine Existenzberechtigung. Ich will vielmehr zeigen, wie es auch anders geht. Alternativewege eben, da ich es immer gut finde, die Auswahl zu haben und nicht auf nur eine Möglichkeit  beschränkt zu sein.

Was ich nicht möchte
Ich möchte nicht auf Biegen und Brechen oder mit immensen Zeitaufwand alles ans Laufen bekommen. Ein lokaler Mailprovider ist bsw. vollkommen legitim.

Was ich auf keinen Fall will
Mich mit der Datenschutz-Diskussion rund um Google rumschlagen. Echt nicht. Dazu wurde schon alles gesagt.

Dinge, die ersetzt werden sollen
(Ja, da sind Punkte dabei, die unrealistisch sind. Trotzdem will ich mir die Möglichkeiten anschauen)

  • Web Suche
  • Mail
    Wichtig: IMAP
  • Talk
    XMPP, Jingle-Videochat ist nice to have
  • Maps
    Natürlich auch unterwegs.
  • Kalender mit Synchronisation
  • Feed Reader
    synchronisiert, auch mobil lesbar
  • Chrome Webstore
    Es geht um einige Apps wie Tweetdeck, Hotot oder Springpad
  • Android
  • Android Play
    Ja, der Market ist explizit aufgeführt. System und Bezug von Apps sind zwei paar Schuhe.
  • Mit niedriger Priorität: News, Google+, Youtube

 

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March 13 2010

12:27
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