Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

August 01 2012

20:15

Social Networks und der Vaginalbereich

Weil ich es gerade gelesen habe:

“Es ist wie mit einem Wagen, den Du in der Vorstadt parkst: Du läßt nichts drin, weil Du nicht verhindern kannst, dass er aufgebrochen wird. Mit meiner Möse ist es genauso. Ich habe nichts Wertvolles dringelassen.”
(aus: “Baise-moi“)

Jetzt ersetzen wir mal “Möse” durch ein Social Network unserer Wahl. Und dann denken wir mal darüber nach, ob es die Social Networks sind, die gefährlich sind. Oder ist es nicht vielmehr die Leichtfertigkeit, mit der wir uns in den Netzwerken bewegen?

Denn genau da liegt doch die Herausforderung: Die Facebooks kommen und gehen, die Leichtfertigkeit aber bleibt, wenn wir nicht endlich lernen damit umzugehen. Uns dem vorprogrammierten Kontrollverlust stellen, ihn akzeptieren.
Den Gedankensprung machen, dass alle rechtlichen Sanktionen und Werkzeuge eines Datenschutzes hinfällig sind, wenn sich der davon Geschützte ihrer nicht bedient.

Googles “Don’t be evil” lässte sich 1:1 auf den Anwender übertragen:
“Don’t be stupid.”

February 09 2012

14:31

“Subvertising” auf Facebook


Die Produktmanagerin bei T-Mobile USA, Teresa Valdez Klein, über eine positive Nutzung von zielgerichteter Werbung auf Facebook.
(via mspro)

September 07 2011

23:12

July 21 2011

06:00

Das Social Web in der Pubertät

Die Nerd-Welt tummelt sich jetzt bei G+ zu animated gifs und Chrome-Extensions während bei Twitter und Facebook so etwas ähnliches wie das alltägliche Leben Einzug hält.

(Olaf Kolbrück auf off the record)

Lesenswert, wenn auch etwas kurz.
Aber es deckt sich durchaus mit meinen Beobachtungen.

Die Geeky-Tech-Hipsteria hat Facebook stark den Rücken gekehrt, denn schließlich ist dort ja alles doof. Angefangen mit den Spielen (als ob die nicht jeder ausgeblendet hätte) über das altbackene Design (drei Spalten, huh?) bis hin zum neuen Chat (oh Gott, eine Leiste!) – alles bis dato Genutzte und Geliebte wird kindesgleich in die Ecke gefeuert um sich dem neuen roten Feuerwehrauto aus Mountain View zuzuwenden. Schließlich kann man da zu mehreren Videochats machen!

Auf der anderen Seite stehen die – ohne negativen Kontext – konservativen Nutzer sozialer Netzwerke: Bleiben bei dem, was sie haben. Wollen gar nicht mehr. Und schon gar nicht, wenn man dafür eine Einladung braucht. Interessanterweise sehe ich auch hier parallelen zu dem von Kolbrück beschriebenen Phänomen: Dinge werden gesucht und gefunden, Hilfe erfragt und erbracht. Das alles war mir vor dem Plus-Hype kaum untergekommen oder schlicht in der Postingflut nicht aufgefallen.
Und trotzdem bleibt ein Großteil der Inhalte altbekannt: “Ich hab kein Bock zu arbeitn!!!” und vergleichbare Hochkaräter.

Nach der pseudonymisierten Katerstimmung der letzten Tage scheint nun etwas Ruhe einzukehren. Mal von den Jubelstürmen der iOS-Jünger abgesehen, die seit heute auch nativ auf Google+ mitspielen dürfen. Inhaltlich hingegen läuft dort recht wenig, wenn man von netzpolitischer Prügelei und Facebook-ist-tot-Postings absieht. Die Aussage “Google+ is the new soup.io” kommt nicht von ungefähr.

Spannend ist das Rennen der verschiedenen Plattformen und Konzepte auf jeden Fall: Momentan gibt es eine Vielzahl von “Crosspostern”, also Leuten die ein und den selben Beitrag auf alle von ihnen genutzen Netzwerke ballern. Die ersten RSS-basierte Tools tun da ihr Übriges. Fraglich ist nur, wie lange das (gut) geht und wer zuerst aufgibt: diejenigen, die filtern und ausblenden – oder diejenigen mit dem Mehraufwand der Inhaltsstreuung.

Noch eine Beobachtung am Rande:
Es ist interessant, wie viele Verfechter und Anhänger der “distributed social networks” seit dem Start von Google+ ihrem bisherigen Netzwerk stillschweigend und schleichend den Rücken gekehrt haben. Aber das ist eine andere Geschichte…

(foto cc Jens Mayer)

June 20 2011

12:58

Facebook auffe Arbeit nutzen: Excellbook

Danke, Diesel. Wünscht man sich doch schon lange, das “be stupid at work” ohne, dass der Chef was mitkriegt. Läuft leider nur über AdobeAIR, sonst hätte ich es mal getestet.

October 17 2010

23:21

October 07 2010

11:10

November 05 2009

20:11

Die Ich-Sender: Das Social Media-Prinzip

foto-die-ich-sender

Dank Olivers Blogeintrag bin ich auf  ”Die Ich-Sender” von Wolfgang Hünnekens gestoßen worden. Vorgestern bestellt – heute kam das Päckchen.

In der letzten halben Stunde habe ich nun in das Buch flüchtig ‘reingelesen und -geblättert und habe ein richtig gutes Gefühl: Launig, locker aber nie fachfremd erläutert der Autor anhand verständlicher Beispiele die Funktionsweisen, Vor- und Nachteile der einzelnen sozialen Gebilde. Von der Grundstruktur über Elemente, Anwendung und Fehlerquellen, bis hin zu Denkanstößen ist alles enthalten.

Ich bin kein Freund von Büchern, speziell von Büchern über die sog. “neuen Medien” – aber Hünnekens hat es innerhalb von wenigen Seiten geschafft mich neugierig zu machen. Und das will etwas heissen :)

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl