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February 07 2012

19:05

Wer braucht schon Kubuntu?

Diese Frage hat man zumindest im Hause Canonical nun beantwortet und degradiert nach Gnome und XFCE nun auch die KDE-Variante von Ubuntu zum Community-Projekt. Damit einher geht die Streichung von Budgets ab Erscheinen von Ubuntu 12.04 im kommenden April. Jonathan Riddell, bei Canonical für Kubuntu zuständiger Mitarbeiter, erläutert die Entscheidung in einer Mail:

Kubuntu konnte in den vergangenen sieben Jahren keine wirtschaftlichen Erfolge verbuchen, so dass sich Canonical zu diesem Schritt gezwungen sieht. Riddell könne dies nachvollziehen, rufe aber gleichzeitig die Community dazu auf, sich zu beteiligen, um auch in Zukunft ein gutes Kubuntu anbieten zu können.

Mit Blick auf die Entwicklung anderer Projekte in der Vergangenheit, sehe ich diesen Schritt als ganz klares Signal, dass Canonical einzig auf seinen Unity-Desktop setzen will und dafür alle Ressourcen benötigt. Für die freien Entwickler bleiben da halt nur noch die Brotkrumen (Hosting, Infrastruktur) übrig und ich kann mir gut vorstellen, dass die abschließende Einladung in ihren Ohren wie Hohn klingt:

“I encourage Kubuntu devs to apply to UDS so we can have discussions on how to continue it and keep the dream alive.”

March 06 2011

22:24

Canonical, Shuttleworth und die Community

Andrea Müller erläutert in “Die Woche: Canonicals Wegezoll” recht unaufgeregt und treffend die Problematik rund um Canonical, sowie das Auftreten ihres Mäzens Mark Shuttleworth gegenüber der freien Entwickler-Gemeinschaft. Dem Artikel kann man kaum etwas hinzufügen.

Dennoch bin ich beim Lesen über mehrere ähnliche Stellen gestolpert, eine davon hier exemplarisch herausgepickt:

Künftig müsse man die Kommunikation mit den Projekten verbessern, grundsätzlich stehe er aber zu der Haltung Canonicals.
(Mark Shuttleworth sinngemäß in “Die Woche: Canonicals Wegezoll“, heise open vom 03.03.11)

Meiner Ansicht nach lässt diese Aussage nur zwei Schlussfolgerungen zu.
Entweder hat Canonicals Community-Manager Jono Bacon seinen Job in dieser Sache nicht gemacht. Das wäre traurig, aber angesichts der beliebigen Weiterverbreitung von Statements anstatt eigener Meinungen, nicht weiter überraschend.
Oder der Posten des Community-Managers ist bei Canonical nur Augenwischerei und Blendung, was aus meiner Sicht weitaus schlimmer wäre. Denn unabhängig der eigenen Haltung gegenüber dem “Erpresser“-Unternehmen, hieße das, den eigentlichen Gemeinschaftsgedanken bei Ubuntu mittelfristig begraben zu können.

Meinungen dazu?

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